<000001be1e0e$76bb14a0$93b01bc3@pc5009> Wed, 2 Dec 1998 17:28:41 +0100 "Katja Rupp" <katja.rupp@dcw-software.com>

Marktübersicht Krankenhausinformationssysteme

Fragebogen: Materialwirtschaft und Bestellwesen

Dr. med. Jörg M. Sigle


In diesem Fragebogen können Sie beschreiben, wie die Verwaltung von Material und Ressourcen sowie das Bestellwesen von verschiedenen Applikationen unterstützt werden. Allgemeine Angaben (z.B. zur Datenbankunterstützung, zur Parametrisierbarkeit...) können Sie hingegen in einem früheren Fragebogen machen.

Sie können durch mehrfaches Ausfüllen dieses Fragebogens gegebenenfalls für verschiedenste Applikationen und Bausteine spezifizieren, wie diese bei der Leistungserfassung mitwirken.


Welche Applikationen mit welchen Funktionalitäten möchten Sie jetzt im Hinblick auf Materialwirtschaft und Bestellwesen beschreiben?
Bezeichnungen beschriebener Bausteine fremder Anbieter:
(z.B. MS Windows Calculator, MS Windows Outlook)
Bezeichnungen eigener Bausteine:
(z.B. Mühlberger KIS Fantastico 2000: Patientenaufnahme, Magrathea: Timebase)
Von uns für diese Markterhebung definierte Funktionalitäten: Bettenplanung
Stationsmanagement
Elektronische Patientenakte
Laborkommunikation
sonstige Funktionskommunikation
OP-Unterstützung
Anästhesiedokumentation
Therapieplanung
Wissensbasen

Leistungserfassung
Materialwirtschaft
Bestellwesen
Abrechnung
Finanzbuchhaltung
Controlling


Verwaltbare Materialien

Verwaltung von Medikamenten
Verwaltung von Verbrauchsmaterial
Verwaltung von wiederverwendbarem Material und Instrumenten
Verwaltung einer Gewebebank
Verwaltung von sonstigen Ressourcen

Verbrauchsdokumentation für Anwender transparent integriert in:

Stationsmanagement
stationsbezogene Verbrauchs-Planung
stationsbezogene Verbrauchs-Dokumentation
Diagnostikplanung
Diagnostikdokumentation
Therapieplanung
Therapiedokumentation
Pflegeplanung
Pflegedokumentation
OP-Planung
OP-Dokumentation
Anästhesieplanung
Anästhesiedokumentation

Hierbei bedeutet Integration in "Planung" z.B.: Bestandsprüfung, Bestellvorschlag oder Anforderung der Materialverlegung, Information zuständigen Personals bei fehlendem Bestand oder fehlender Bestandsbestätigung, Aufschub von Maßnahmen bei fehlendem Bestand.

Hierbei bedeutet Integration in "Dokumentation" z.B.: Dokumentation des Verbrauchs, Einleiten definierter Abrechnungsschritte, Einleitung eines automatischen Nachbestellvorschlags.


Bestandsabbildung und Bestellwesen

Anzeige des aktuellen Materialbestandes
getrennt nach mehreren Lagerorten
Verbrauchsdokumentation für sämtliches Material und sämtliche Ressourcen
getrennt nach verschiedenen Verbrauchern
Dokumentation und Berücksichtigung von ermitteltem Materialschwund

Bestandsbezogene Vorschläge zur Materialbereitstellung
durch OP-Planung ausgelöste Vorschläge zur Materialbereitstellung
zeitgesteuert regelmäßig ausgelöste Vorschläge zur Materialbereitstellung
durch einmalige Vormerkung ausgelöste Vorschläge zur Materialbereitstellung
automatische Nachbestellung
Möglichkeit, zur Verlegung von Material aufzufordern
automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal über anstehende Aufgaben
Benachrichtigungsparameter sind vom Anwender konfigurierbar

Verwaltung von Charge und Haltbarkeitsdatum
Möglichkeit, Material vorübergebend für die Verwendung zu sperren
Möglichkeit, zur Rückgabe von Material aufzufordern
Möglichkeit, zur Verlegung von Material aufzufordern
automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal über anstehende Aufgaben
Benachrichtigungsparameter sind vom Anwender konfigurierbar

Hausinternes Bestellwesen
für Bestellung bei Zentrallager oder Bestellvorschlag bei Zentraleinkauf
für Bestellvorschlag bei Zentraleinkauf


Planungsunterstützung

Materialplanung
Die Materialdatenbank funktioniert als Basis für Planungen (z.B. OPs, Diagnostische Prozesse, Therapien, stationäre Aufnahme von Patienten), welche Material benötigen.
Beim Planen entsprechender Vorgänge wird das Material angefordert.
Falls vorhanden, wird es reserviert und in der Reihenfolge des Bedarfs verbraucht.
Falls nicht vorhanden, wird eine Bestellung oder Materialverlegung eingeleitet.
Die Verfügbarkeit des Materials ist dabei Voraussetzung für das Weiterlaufen des anfordernden Prozesses.
Sofern geplantes Material über Termin unbestätigt bleibt, wird zuständiges Personal gewarnt
Sofern geplantes Material über Termin unbestätigt bleibt, wird anfordernder Prozess aufgeschoben
Grafisches User-Interface für manuelle Planungen: Patienten, Personal, Ressourcen, Zeit können per Maus interaktiv einander zugeordnet werden.
Automatische Erkennung von Konflikten
Automatische Protokollierung automatisch und manuell ausgelöster Aktionen innerhalb planungsbezogener Vorgängen.
Daten und Regeln für Ablaufunterstützung (Pflichtenhefte, Interaktionen, Warnungen, OP-Aufschub...) sind klar dokumentiert von Anwendern definierbar.
Definition über graphisch unterstütztes Interface.
Nahtlose Integration der Definitionen in hausinterne Intranet-SOPs.

Auswertungen

Auswertung von
Materialverbrauch in definierbaren Kategorien
beliebig selektierbaren Daten
nach
Lieferant
Kosten pro Einheit
Arzt
Pflegekraft
Team
Organisationseinheit
Einweisendem Arzt
beliebig definierbarem beteiligten Personal
Patiententyp
Diagnose
Maßnahme
Dauer
Kosten
Liegezeit
Zeit, Zeitraum
mit hausintern definierten Instrumenten bewertetem OP-Erfolg
beliebig selektierbaren Daten
Unterstützung beliebiger Datenbankabfragen
kombinierbare Abfragen
Freie Gestaltung der Berichtsvorlagen

Abrechnungs-Unterstützung

Fallbezogene Übergabe von Verbräuchen an Verwaltungsdatenbanken
Personalbezogene Übergabe von Verbräuchen an Verwaltungsdatenbanken
Organisationseinheitsbezogene Übergabe von Verbräuchen an Verwaltungsdatenbanken
Projektbezogene Übergabe von Verbräuchen an Verwaltungsdatenbanken

Sonstiges

Darstellung in Form von Hypertext-Dokumenten mit Stichwortsuche zu Material von:
Hauseigenen SOPs
Diagnosen
Maßnahmen
Ressourcen
Materiallisten
Patientendaten
Auswertungen
sonstigen Informationen

Sonstiges/Details:



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