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Marktübersicht Krankenhausinformationssysteme

Fragebogen: Funktionskommunikation außer Labor

Dr. med. Jörg M. Sigle


Dieser Fragebogen beschäftigt sich nur mit speziellen Angaben zur Laborkommunikation.
Allgemeine Angaben zu verschiedenen Aspekten der Laborkommunikation (Oberfläche, Hardware...) können Sie über einen geeigneten Fragebogen aus dem Bereich "Allgemeine Angaben" machen.
Welche Applikationen mit welchen Funktionalitäten möchten Sie jetzt beschreiben?
Bezeichnungen beschriebener Bausteine fremder Anbieter:
(z.B. MS Windows Calculator, MS Windows Outlook)
Bezeichnungen eigener Bausteine:
(z.B. Mühlberger KIS Fantastico 2000: Patientenaufnahme, Magrathea: Timebase)

Auftragskommunikation
Welche Funktionalitäten im Kommunikationsbereich sind bereits realisiert?
Auftragsschreibung an die Einrichtung der Funktionsdiagnostik direkt aus der elektronischen Patientenakte oder aus einer während der Visite erstellten Liste und Versand über LAN.
Auftragsschreibung an die Einrichtung der Funktionsdiagnostik direkt aus der elektronischen Patientenakte oder aus einer während der Visite erstellten Liste und Versand über Telekommunikation.
Auftragsschreibung an die Einrichtung der Funktionsdiagnostik direkt aus der elektronischen Patientenakte oder aus einer während der Visite erstellten Liste und Versand über FAX.
Auftragsschreibung an die Einrichtung der Funktionsdiagnostik direkt aus der elektronischen Patientenakte oder aus einer während der Visite erstellten Liste und Versand über Formulardruck.
Automatische Wahl geeigneter Formulare und Kommunikationsformate je nach beauftragter Einrichtung.
Automatische Wahl des geeigneten Wegs zum Auftragsversand je nach beauftragter Einrichtung.

Definierbare variable Berechtigungen zur Auftragsvorbereitung und Auftragsbestätigung je nach Untersuchungsauftrag.
Definierbare variable Berechtigungen zur Auftragsvorbereitung und Auftragsbestätigung je nach beauftragter Einrichtung.
Definierbare variable Berechtigungen zur Auftragsvorbereitung und Auftragsbestätigung je nach Kostenträger
(z.B. bei Privatpatienten sollen teure Untersuchungen durch Arzt bestätigt werden;
Untersuchungen außerhalb des üblichen Leistungsumfang des Kostenträgers müssen bestätigt werden usw.)
Definierbare variable Berechtigungen zur Auftragsvorbereitung und Auftragsbestätigung je nach besonderem Patiententyp oder patientenbezogen individuell festlegbar.

Einlesen von Untersuchungsergebnissen via Telekommunikation direkt in die elektronischen Patientenakte.
Einlesen von Untersuchungsergebnissen via LAN direkt in die elektronischen Patientenakte.
Automatische Importmöglichkeit von Untersuchungsergebnissen von via Dokumentenarchivierungssystem (Scanner) erfaßten Belegen.
Manuelle Eingabe von Untersuchungsergebnissen durch Pflege- oder Hilfspersonal.
       Optional: Einmalig anforderbare Datenübernahme nach Eingabe nur nach individueller Kontrolle und Bestätigung durch Vorgesetzten (z.B. Arzt).
       Optional: Nach Untersuchungstyp definierbare Datenübernahme nach Eingabe nur nach individueller Kontrolle und Bestätigung durch Vorgesetzten (z.B. Arzt).
       Optional: Generelle Datenübernahme nach Eingabe nur nach individueller Kontrolle und Bestätigung durch Vorgesetzten (z.B. Arzt).

Direkte Anbindung von funktionsdiagnostischen Informationssystemen
       Radiologische Informationssysteme
       Sonstige spezialisierte Informationssysteme
       PACS-Quellen
       DICOM-Quellen
       Andere Bildquellen
       Videoquellen
       Audio-Quellen
       Quellen von tabellarischen ASCII-Daten
       Datenbanken

Details:

Aufklärung und Einverständnis
Welche Funktionalitäten in diesen Bereichen sind bereits realisiert?
Schnelle Verbindung (z.B. Hyperlinks) aus Leistungskatalog zu SOPs und Formularen für notwendige Patientenaufklärung.
On-Line Sammlung von Aufklärungsformularen.
Völlig papierlose fälschungssichere Dokumentation des Patienteneinverständnisses.
Ablage von auf Papier unterzeichnetem Patienteneinverständnis in digitalem Dokumentenarchivierungssystem.
Verwaltung von Hyperlinks vom Untersuchungsauftrag zu einem in einem digitalen Archivierungssystem abgelegten gescannten Dokument des Patienteneinverständnisses.

Visualisierung
Welche Funktionalitäten in diesen Bereichen sind bereits realisiert?
Automatische Tabellierung eingegangener Ergebnisse definierbarer numerischen Ergebniskategorien nach Datum und Untersuchungstyp.
Definierbares Ein- und Ausblenden gewählter Untersuchungstypen.
Deutliche Warnanzeige bei ausgeblendeten Untersuchungstypen.
Warnanzeige bei Unter- oder Überschreiten hausspezifischer Grenzwerte in definierbaren numerischen Ergebniskategorien.
Warnanzeige bei Unter- oder Überschreiten arztindividueller Grenzwerte in definierbaren numerischen Ergebniskategorien.
Warnanzeige bei Unter- oder Überschreiten patientenindividueller Grenzwerte in definierbaren numerischen Ergebniskategorien.
Warnanzeige bei Unter- oder Überschreiten auftragsindividueller Grenzwerte in definierbaren numerischen Ergebniskategorien.
Automatische Tabellierung eingegangener geschriebener Befundberichte.
Warnanzeige bei definierbaren hausspezifischen Markertexten in eingegangenen geschriebenen Befundberichten.
Warnanzeige bei definierbaren arztindividuellen Markertexten in eingegangenen geschriebenen Befundberichten.
Warnanzeige bei definierbaren patientenindividuellen Markertexten in eingegangenen geschriebenen Befundberichten.
Warnanzeige bei definierbaren auftragsindividuellen Markertexten in eingegangenen geschriebenen Befundberichten.

Grafische Verlaufsdarstellung eingegangener Ergebnisse definierbarer numerischen Ergebniskategorien nach Datum und Untersuchungstyp.
Beliebige Auswahl von Zeitfenster und Untersuchungstypen für die grafische Darstellung definierbarer numerischen Ergebniskategorien.
Darstellung hausspezifischer Grenzwerte in definierbaren numerischen Ergebniskategorien.
Darstellung arztindividueller Grenzwerte in definierbaren numerischen Ergebniskategorien.
Darstellung patientenindividueller Grenzwerte in definierbaren numerischen Ergebniskategorien.
Darstellung auftragsindividueller Grenzwerte in definierbaren numerischen Ergebniskategorien.

Details:

Work-Flow-Support
Welche Funktionalitäten in diesem Bereich sind bereits realisiert?
Erstellung von Listen mit allen geplanten Untersuchungen aus in individuellen Akten geplanten Untersuchungen.
Monitoring des Status der geplanten Untersuchungen in der individuellen Patientenakte.
Monitoring des Status der geplanten Untersuchungen in Überblicks-Listen.
Planung von diagnostischen Schritten bei komplexen und längerdauernden Untersuchungen (z.B. Provokationstests) mit Übergabe der Aufgaben an individuelle Aufgabenlisten.
Berechnung notwendiger diagnostischer Aktionen und zugehöriger Zeiten für einzelne Patienten aus Liste geplanter Untersuchungen z.B. wenn mehrere Untersuchungen aus gemeinsamem Probengefäß oder mehrere Aufnahmen nach gemeinsamer Radionuklidgabe durchführbar sind, oder wenn Untersuchungen einander in nahem zeitlichen Zusammenhang ausschließen.
Berechnung und Übersichtsanzeige der für den geplanten Ablauf notwendigen Einzelschritte.
Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal über nächste anstehende Prozeßschritte:
       Arzt: Auftrag mit Fragestellung, Erfolgsparametern, Zeitrahmen anordnen
       Pflege: Auftragsanforderung vorbereiten/ergänzen
       Arzt: Auftrag ggf. ergänzen; Auftrag ggf. mit Paßwort gegenzeichnen
       KIS: Untersuchungs- oder Therapieschritte planen, ggf. Beschriftungen für Probengefäße oder Hilfsmittel drucken
             Ettiketten können einzeln nach Bedarf gedruckt werden
       Pflege/Hilfen: Materialien vorbereiten, ggf. Beschriftungen aufkleben
       Arzt/Pflege/Angehörige des Funktionsbereichs/Sonstige Dienste: Maßnahmen durchführen
       Hol-und-Bringdienst: Materialien transportieren (Röntgenbilder, Hilfsmittel...)
       KIS: Dateneintrag in elektronische Patientenakte
       Angehörige des Funktionsbereichs: Befundbericht Evaluation verfassen
       Arzt: Benachrichtigung über Dateneingang in adäquater Form: Personenrufanlage/Skyper (bei Notfällen)/in persönlicher To-Do-Liste mit Priorität
       KIS: Leistungserfassung für Verwaltung und Dokumentation
Definierbare Benachrichtigungen von definierbarem zuständigem Personal bei definierbaren Zeitüberschreitungen in einzelnen Schritten.
Dokumentation der Bestätigung der Durchführung einzelner Prozeßschritte.

Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal bei Unter- oder Überschreiten hausspezifischer Grenzwerte.
Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal bei Unter- oder Überschreiten arztindividueller Grenzwerte.
Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal bei Unter- oder Überschreiten patientenindividueller Grenzwerte.
Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal bei Unter- oder Überschreiten auftragsindividueller Grenzwerte.
Automatische Benachrichtigung je nach Dringlichkeit über verschiedene Medien (Personenruf/e-mail/Aufgabenliste).

Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal bei definierbaren hausspezifischen Markertexten in verfaßten Befundberichten.
Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal bei definierbaren arztindividueller Markertexten in verfaßten Befundberichten.
Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal bei definierbaren patientenindividueller Markertexten in verfaßten Befundberichten.
Automatische Benachrichtigung von zuständigem Personal bei definierbaren auftragsindividueller Markertexten in verfaßten Befundberichten.
Automatische Benachrichtigung je nach Dringlichkeit über verschiedene Medien (Personenruf/e-mail/Aufgabenliste).

Automatische Weitergabe von Daten an definierbare Ziele zur wissenschaftlichen Dokumentation und Evaluation.

Automatische integrierte Berücksichtigung verschiedener beteiligter Funktionseinrichtungen einschließlich interner und externer Labors bei der Planung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen
       ...nach vom Anwender definierbaren Algorithmen.

Details:

Leistungskatalog
Welche Funktionalitäten in diesen Bereichen sind bereits realisiert?
Indikationen und Limitationen für durchführbahre Leistungen.
Wissenschaftliche Evidenz für Indikationen und Limitationen von Leistungen.
Angebot an Leistungen.
Benötigtes Material für durchführbahre Leistungen.
Mögliche Erbringer für durchführbahre Leistungen.
Kosten durchführbahrer Leistungen.
Datenbank, die Indikationen, Angebot, benötigtes Material, und Kosten internen und externen Anbietern zuordnet.
Verweise auf im Intranet-verfügbare HTML-Dokumentationen (Evidenz, SOPs, Patientenaufklärungs- und -einverständnisformulare...) zu den Leistungen.

Leistungserfassung und Leistungsverrechnung
Welche Funktionalitäten in diesen Bereichen sind bereits realisiert?
Leistungserfassung für die Abrechnung bei Auftragserteilung.
Leistungserfassung für die Abrechnung bei Eingang des Untersuchungsergebnisses.
Automatische Dokumentation des Materialverbrauchs für die Probenentnahme.
       Materialverbrauch vor Speicherung editierbar.
       Zuordnung des Materialverbrauchs zu einem Fall.
Automatische Dokumentation des Materialverbrauchs für die intern durchgeführte Analyse.
       Materialverbrauch vor Speicherung editierbar.
       Zuordnung des Materialverbrauchs zu einem Fall.
Automatische Dokumentation des Arbeitszeitverbrauchs für die Probenentnahme.
       Arbeitszeitverbrauch vor Speicherung editierbar.
       Zuordnung des Arbeitszeitverbrauchs zu einem Fall.
Automatische Dokumentation des Arbeitszeitverbrauchs für die intern durchgeführte Analyse.
       Arbeitszeitverbrauch vor Speicherung editierbar.
       Zuordnung des Arbeitszeitverbrauchs zu einem Fall.
Unterstützte Dokumentation extern erbrachter Leistungen und Kosten.
       Extern erbrachte Leistungen vor Speicherung editierbar.
       Zuordnung des Arbeitszeitverbrauchs zu einem Fall.

Welche Daten werden mit dem Untersuchungsauftrag zwischen Auftraggeber und Station übermittelt?

Untersuchungsauftrag, eventuelles Probenmaterial geht mit Barcode=Auftragsnummer zur Funktionsstelle. Auftrag enthält:
PatID
Langzeitdiagnosen
aktuelle Diagnosen
Fragestellung
Datum des Auftrags
erwünschtes Datum/Zeit des Ergebnisses (auch: "Sofort" bei Notfällen)
Feld für vom Auftragnehmer angekündigten Zeitpunkt der Verfügbarkeit des Ergebnisses (sofort nach Auftragseingang auszufüllen)
Feld für Untersuchungsergebnis
Feld für Bewertung des Ergebnisses durch Auftragnehmer
Feld für sofortige Kommentare des Auftragnehmers (wie: Untersuchung für Fragestellung inadäquat, Alternativvorschlag)
ggf. Feld für kritische Bewertung des Gesamtvorgangs/Evaluation durch Auftraggeber, Auftragnehmer, externen Reviewer
Feld für angestrebte Kosten laut gesetzlicher oder interner Vorgaben
Feld für entstandene Kosten prospektiv
Feld für entstandene Kosten retrospektiv

Welche Felder werden bei Essensanforderungen an die Küche zusätzlich übermittelt?

Unterstützung der Kostplanung, maßgeblich durch Patienten/ärzte/Pflegepersonal/Diätberater
Eintrag von geplanten Essen in Patientenakte
Dokumentation von geliefertem Essen in Patientenakte (muß ja nicht immer sichtbar sein)
Dokumentation von geliefertem Essen in Patientenakte
Felder zum Austausch mit Küche:
PatID
Entweder: Langzeitdiagnosen + aktuelle Diagnosen + Fragestellung oder für die Küche/Diätberatung wichtige Daten
Feld für Diätform (Wenn die Kompetenz zur Auswahl einer Diätform beim Arzt/Stationspersonal liegt, von diesem auszufüllen; wenn die Küche mit einer integrierten Kompetenz dieses übernimmt, dort auszufüllen)
Feld für Gericht (z.B. Gericht Nr. oder "Vegetarisches Mittagessen Dienstags" oder "Wiener Schnitzel mit Pommes Frites und Salat")
Feld für Variationen, z.B. "kleine Portion", "ohne Milchzucker" ...
Feld für Kaloriengehalt, wird in gegebenes Kalorienprofil übernommen
Feld für angestrebte Kosten laut gesetzlicher oder interner Vorgaben
Feld für entstandene Kosten prospektiv
Feld für entstandene Kosten retrospektiv


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