<199811251543.QAA12878@health-comm.de> Wed, 25 Nov 1998 17:18:42 +0100 "Erhard M. Brauer" <brauer@health-comm.de> Health-Comm GmbH / HIE-CE

Marktübersicht Krankenhausinformationssysteme

Fragebogen: Abläufe, Prozessorientierung, Workflow Management

Dr. med. Jörg M. Sigle


Über diesen Fragebogen möchten wir erfahren, welche der von Ihnen beschriebenen Applikationen in welcher Weise Workflow-Management aktiv unterstützen oder ablauforientiert gestaltet sind.

Hierzu finden Sie weitere Fragen in den speziellen Fragebögen zu den jeweiligen Applikationen und Funktionalitäten. Sie können diesen allgemeinen Fragebogen auch mehrfach ausfüllen, wenn verschiedene der von Ihnen beschriebenen Bausteine eines KIS Workflow-Management in unterschiedlicher Weise unterstützen.


Welche Applikationen mit welchen Funktionalitäten möchten Sie jetzt beschreiben?
Bezeichnungen beschriebener Bausteine fremder Anbieter:
(z.B. MS Windows Calculator, MS Windows Outlook)
Bezeichnungen eigener Bausteine:
(z.B. Mühlberger KIS Fantastico 2000: Patientenaufnahme, Magrathea: Timebase)
Von uns für diese Markterhebung definierte Funktionalitäten: Bettenplanung
Stationsmanagement
Elektronische Patientenakte
Laborkommunikation
sonstige Funktionskommunikation
OP-Unterstützung
Anästhesiedokumentation
Therapieplanung
Wissensbasen

Leistungserfassung
Materialwirtschaft
Bestellwesen
Abrechnung
Finanzbuchhaltung
Controlling


Definition von Abläufen

Abläufe sind in den genannten Applikationen bereits definiert
Die Abläufe beeinflussende Parameter können vom Anwender verändert werden
Abläufe können vom Anwender selbst definiert werden
textbasiert
grafisch
Mit welchen Werkzeugen?

Visualisierung definierter Abläufe

Abläufe können grafisch dargestellt werden
Abläufe können in HTML-Dateien exportiert werden
Definierbare Hyperlinks von Darstellungen der Abläufe zu Intranet-basierten Erläuterungen sind möglich

Bedeutung definierter Abläufe

Definierte Abläufe beeinflussen Informationsfluss in Applikationen
Welche Applikationen (bitte nennen sie jede Applikation in einer Zeile)?

Applikationen senden aus Workflows sich ergebende Aufgaben in Aufgabenlisten der Mitarbeiter
welche Applikationen (bitte nennen sie jede Applikation in einer Zeile)?

welche Aufgaben (bitte nennen sie jede Aufgabe in einer Zeile)?

Das System erstellt automatisiert Aufgabenpläne für die einzelnen Leistungserbringer und Patienten.
Diese Aufgabenpläne können die jeweils die anstehenden Aufgaben in optimaler Reihenfolge und Form zeigen für:
die gesamte Klinik,
eine definierbare Menge von internen Leistungserbringern,
eine definierbare Menge von externen Leistungserbringern,
eine definierbare Menge von internen Patienten,
eine definierbare Menge von externen Patienten.

regelmäßig zu erfüllende Aufgaben werden automatisch eingeplant,
das System moderiert Abläufe, wenn zusätzliche Aufgaben erfüllt werden müssen oder wenn einzelne Aufgaben erst verzögert erfüllt werden,
die Ergebnisse von Aufgabenerfüllung eines Leistungserbringers werden automatisch dem Nutzer der Ergebnisse mitgeteilt,
zur Erfüllung einer Aufgabe notwendige Informationen werden in möglichst direktem und einfachem Zugriff für den Nachfrager der Informationen bereitgestellt,
das System bietet Evaluationsmöglichkeiten anbietet, zum Beispiel, um zu untersuchen:
welche Prozesse besonders reibungslos oder reibend laufen,
wo besonders häufig Wartezeiten entstehen,
welche Aufgaben regelmäßig in verbundener Weise anfallen.

Ereignisse und Aktionen aus laufenden Abläufen und Prozessen werden protokolliert.
Zustände der in verschiedenen Prozessen befindlichen Objekte sind jederzeit für Einzelobjekte darstellbar.
Zustände der in verschiedenen Prozessen befindlichen Objekte sind jederzeit für vordefinierte Gruppen von Objekten darstellbar.
Zustände der in verschiedenen Prozessen befindlichen Objekte sind jederzeit für anwenderdefinierte Gruppen von Objekten darstellbar.
Für jeden Patienten ist ersichtlich, in welchem Bereich im Ablauf er gerade steht.
Für jeden Prozess kann angezeigt werden, ob und wodurch er gerade behindert wird, und ob und welches Problem ihn selbst behindert.

Der "Zoom-Faktor", unter dem man Abläufe betrachtet, ist variabel. Beispiele:
Ein Patient befindet sich im globalen Prozeß "ganzer Aufenthalt" gerade im Schritt "Check-In an der Aufnahme".
Ein Patient befindet sich im lokaleren Prozeß "Bestimmung einer Hepatitis-Serologie" gerade im Schritt "Blutentnahme".

Perspektiven, aus denen Abläufe betrachtet, modelliert und dargestellt werden, sind variabel. Beispiele:
Aus Sicht des Patienten, wenn man wissen möchte, wo er im Prozess seines Gesamtaufenthalts gerade ist.
Aus Sicht des Leistungserbringers, der in einem Ablauf als nächstes aktiv werden muß.

Die gesamte Klinik wird mit allen Elementen (Leistungserbringer, Hardware, Patienten) und ihrer Peripherie im System abgebildet und in das Workflow-Management einbezogen.

Im Intranet HTML-dokumentierte SOPs korrespondieren mit definierten Abläufen im Rechnersystem haben.

Welche Elemente können in Abläufen interagieren?


Personalanforderungen

Welches Personal kann Abläufe definieren?
Qualifikationsanforderungen:

Technische Ausführung

Die Workflow-Management-Unterstützung resultiert aus dem entsprechende Design von Datenbankstruktur und Applikationen.
Die Workflow-Management-Unterstützung wird durch dedizierte aktive Programmteile auf den Clients realisiert.
Die Workflow-Management-Unterstützung wird durch dedizierte aktive Programmteile auf dem Server realisiert.
Die Festlegung des Verhaltens der Workflow-Management-Unterstützung erfolgt durch Definition oder Veränderung von Abhängigkeiten, Bedingungen, Daten und Aktionen, welches das Verhalten aktiver Programmteile beeinflußt.
Die Festlegung des Verhaltens der Workflow-Management-Unterstützung erfolgt durch direkte Herstellung oder Veränderung aktiver Programmteile.

Abläufe sind gegen unerlaubte oder ungewollte Änderung geschützt.

Details:



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Inhalte und HTML-Seiten 18.10.1998 Dr. med. Jörg M. Sigle
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